Wenn wir den Name ändern, ändert sich vieles. Teil I – Im Namen der Liebe

Über Beziehungsformen, Verantwortung und die Kunst, Liebe differenziert zu benennen

Ein Gedanken, beschäftigtmich seit einiger Zeit : Manchmal muss sich an der Beziehung zu einem Menschen gar nichts ändern, damit das miteinander plötzlich leicht wird. Es reicht, dass wir anders benennen, was wir miteinander sind.

Wenn sich die Last verschiebt

Bei einer leiben FReundin habe ich folgendes erlebt: Maja war in ihrer Partnerschaft ambivalent. Sie schätzen sich, arbeiteten künstlerisch zusammen, was sie beide liebten und genossen – aber sie war unglücklich.weil er trank zu viel. Das thema alkohol eskalierte zunehmend in ihren zusammensein. Sie hasste diesen Zustand: des glasigen blicks, verschrobenen Verhaltens, die Angst, wenn sie zu ihm kam, wie sie ihn vorfinden würde. Sie mochte den Sex mit ihm – aber der war nur alkoholiert gut. Nüchtern hatte er keine Lust. Er leugnete auch, dass es ein Problem mit Alkohol (1-2 Weinflaschen pro abend – morgens war der Rest de Flasche dann schon leer) hätte – hörte für einige Wochen auf und fing dann wieder an.

das Thema begleitete sie Tag und Nacht: die Sorge, die Scham, das Kontrollieren, das ständige Hoffen auf Veränderung. Nach zwei Jahren reichte es ihr und sie trennte sich. Sie weinte 1 Tag – dann telefnierten sie und die fanden sich wieder – routiniert in der k+ntlerishcne arbeit.
Und sei kam aus dem staunen nicht raus – plötzlich war die ganze spannung raus. Durch die trenung hatte ise sich von der last der partschaftlichen vernaworutnge sienes trnkverhaltens gelöen und jetzt war nur noch die freude über die gemeinsam arbeit und die kreative schaffenskraft da

Dabei hat sich an seinem Trinken nichts geändert. Verändert hat sich etwas in ihr. Als Partnerin fühlte sie sich verantwortlich, bis hin zu dem unausgesprochenen Satz: Wenn er krank wird, habe ich versagt. Als Freundin ist sie aus dieser Verantwortung entlassen. Sie kann ihn so sein lassen, wie er ist, und ihn trotzdem gernhaben.

Die Situation ist dieselbe. Die Definition ist eine andere. Und damit die ganze Dynamik. Solche Verläufe sind keine Seltenheit, und sie zeigen, wie viel Gewicht in einem einzigen Wort liegen kann.

Nicht nur in der Liebe

Ähnliches habe ich selbst letztes Jahr selbst erlebt, in einer beruflichen Konstellation. Wir waren ein Team zu viert, und es war ein einziges Zerren. Abstimmungen waren mühsam, kleinste themen arteten in machtkömpfen uas, nichts floss. Dann haben wir kapiutliert. Wir haben uns wir uns als Team getrennt, arbeiten jetzt in 2 teams  und tstand plötzlich eine wunderbare Kooperation: spannungsfreier Austausch, Konsens in vielen Fragen, gemeinsam in dne 2 teaems für usnere sachen stehen – wo vorher nichts ging.

Auch hier: Die Menschen sind dieselben geblieben. Die Form und der name ist eine andere geworden. Und die neue Form passt.

Viele Paare sind eigentlich etwas anderes

In meiner Arbeit begegnen mir viele Paare, die sich Liebespaar nennen, aber eigentlich längst etwas anderes leben. Sie sind ein Team. Sie sind Eltern. Sie sind Weggefährten, LebensorganisiatorInnen, Verbündte, vertraute. Das ist reale individuelle Vielfalt – einfach leben. Das proble ist dass in unserer seiren gesprägtes romantisches beziehungsbild „Liebespaar“ mit unendlich vileen  Erwartungen regiert, und was da nicht in “herteror norm fällt, ist ungenügend. DieserMangel erzeugt unzufiredenheit Druck, Schuld und Enttäuschung. Obwohl vielleithc genauer betrachtet, sehr viel gut ist und ale beteilignten gut geht, ausser halt, dass es nicht einem vorgegenben bild entspricht

Wir haben erstaunlich wenige Worte für Bezihungsformnen:, Partnerschaft Ehe.  Beziehung Offen oder geschlossen, monogam oder polyamor, das sind die gängigen Kategorien. Doch sie beschreiben vor allem, wie wir mit Sexualität und Exklusivität umgehen. Sie sagen wenig über die Qualität der Verbindung.

Geschwisterliche Liebe

Eine Freundin, die ihre beziehung geöffnet hat, ennen es geschwisterliche Liebe. sie haben dieses eigene Wort gefunden., weil sie weit mehr als einfach nur freundschaft verbindet.  Es ist auach keine offene bezihung im klassinschen sinnn, weil kaum sexualtät stattfindet – aber sie lieben und schätzen, was sie über 12 Jahre alles verbindent: seine  Kinder und Enkel, , tiefes unterstützendes Vertrauen, spitirutalität und meditiaon , ihr gmeinsames ferienhauäuschen und viel unternehmungen in der natur. 

Seit sie dieses Wort haben, fühlt sich nichts mehr wie ein Defizit an. Es ist für sie befreiend und kräftigend, diesen namen gefunden zu haben. Und zugleich gehen sie vorsichtig damit um, weil diese fomr leicht auch irritation im umfeld auslöst.

Eine kleine Sammlung von Beziehungsformen

Vielleicht hilft es, mehr Worte zur Verfügung zu haben. Hier eine offene Sammlung, ohne Anspruch auf Vollständigkeit:

  • Liebespaar: romantische, erotische und emotionale Verbindung im Zentrum
  • Lebenspartnerschaft: gemeinsamer Alltag, gemeinsame Planung, Verlässlichkeit
  • Elternteam: verbunden vor allem durch die gemeinsame Verantwortung für Kinder
  • Geschwisterliche Liebe: tiefe, familiäre Zugehörigkeit ohne erotischen Fokus
  • Herzensfreundschaft: innige Freundschaft mit großer Nähe und Vertrautheit
  • Weggefährtenschaft: ein Stück Lebensweg, getragen von gemeinsamen Werten oder Zielen
  • Erotische Freundschaft: Freundschaft, in der Sinnlichkeit Platz hat, ohne Paaranspruch
  • Freundschaft plus: 
  • Kooperationspartnerschaft: berufliche oder projektbezogene Verbindung auf Augenhöhe
  • Ehemalige Liebe als Freundschaft: eine Beziehung, die ihre Form gewandelt hat und weiterlebt
  • Offene Beziehung: verbindliche Partnerschaft mit Raum für andere sexuelle oder emotionale Begegnungen
  • Polyamore Konstellation: mehrere Liebesbeziehungen mit Wissen und Einverständnis aller

Die meisten Beziehungen sind Mischungen. Wichtig ist nicht, die perfekte Schublade zu finden, sondern ehrlich hinzuschauen: Was leben wir eigentlich? Und was wäre ein guter Namen, denr uns eine passende schöne individuelle Form gibt.